Auma Obama - Author, freelance journalist and much more...( scroll weiter unten für Deutsch)


Releasing her autobiography exclusively in the German language does not only reflect the special connection she has with the German language but the fascination she has for German writers like Heinrich Böll and Wolfgang Borchert as well. The same reason which got her interested in studying German studies and Sociology as a young girl. This desire was facilitated by a DAAD scholarship in 1980 when Auma Obama moved to Germany.

She was born in Kenya to Kezia Obama and senator Barack Obama. If you've read US president, Barack Obama's autobiography " Dreams from my father", then Auma Obama ,his half-sister should be no unknown to you. She did her primary and secondary education in Nairobi. Her later studies in Germany took her through Saarbrücken, Heidelberg and Berlin. Her postgraduate doctorate was done in Bayreuth, in which she analysed the conception of work and the attitude to work in the case of  Kenya and Germany. Then she worked for the Friedrich-Ebert-Stiftung. 

Her autobiography "Das Leben kommt immer dazwischen - Stationen einer Reise", which was published in autumn 2010 is a moving story on inheritance, family and the courage to face her life's goals. 

Auma has a daughter. Although she now lives in Kenya, where she works with children in the initiative " sports for social change" by CARE International; she makes regular TV appearances in Germany on diverse issues concerning the mother continent.Thematically, she addresses, as a freelance journalist, issues on Africa and Africa's image in Germany. She writes screenplays and makes movies.


Auma Obama wurde als Tochter des Regierungsbeamten Barack Obama sen und der Hausfrau Kezia Obama geboren. Ihre Schulausbildung erhielt Auma auf einem Mädcheninternat in Nairobi.
Aufgrund ihrer Faszination für deutsche Autoren wie Heinrich Böll and Wolfgang Borchert deren Werke sie auf Englisch las, begann sie 1980 mit Hilfe eines Stipendiums des DAAD ein Studium der Germanistik und Soziologie in Deutschland. Ihr Studium führt sie nach Saarbrücken, Heidelberg und Berlin. 1996 wurde sie in Bayreuth promoviert. In ihrer Doktorarbeit verglich sie die Konzeption von Arbeit und der Haltung zur Arbeit in Deutschland und Kenia. Anschließend war sie für die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Erwachsenenbildung tätig. Thematisch beschäftigt sie sich – auch als freie Journalistin – mit Afrika und dem Afrika-Bild der Deutschen. Sie schreibt Drehbücher und macht Filme.
Sie hat eine Tochter. Aktuell lebt sie mit ihrem Lebensgefährten in Kenia. Dort arbeitet Auma Obama für die Hilfsorganisation CARE International. Zu ihren Aufgaben gehört die Koordination der Initiative „Sports for social Change“ und Teilprojekte davon wie z. B. „Box-Girls“, einer Initiative zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen.

Im Herbst 2010 veröffentlichte Obama ihre Autobiografie "Das Leben kommt immer dazwischen. Stationen einer Reise" , ausschließlich in deutscher Sprache. Ein bewegend erzählter Bericht über Herkunft, Familie und den Mut, seine Ziele zu verfolgen.

Mit Auftritten im deutschen Fernsehen wie etwa bei Beckmann (2008 und 2010), in der NDR Talk Show (2010), bei Maybrit Illner (2011) und durch Zeitungsinterviews wurde sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. 

S.E. Agbor: Academic and Author

Mr. S. E Agbor was born in Mamfe, Cameroon. After obtaining a BA (Hons) in Foreign Languages and Literatures, majoring in French, from the University of Nsukka, Nigeria, he ventured into another world of Business and Management wherein he holds a series of management diplomas with distinctions in Communication in Business and Management; Advanced Study of Theory and Practice of Management; High distinction in Human Resource and Personnel Management and International Honours Graduate Diploma on Human Resource Development from Cambridge International College (CIC) in England. He is currently a freelance researcher with residence in the Federal Republic of Germany.

He is passionate in his aim to revolutionise writing as an art, to render it more competitive to meet the challenges posed to readers by alternative hobbies, resulting from technological advancement, inventions and innovation.

In this book, he brings his considerable experience to bear upon this glimpse into the teenage student experience and its echoes in relationships in the wider world, in the realms of politics, ethics and business. He takes us into the heart of personal relationships among a varied group of high school students, sometimes passionate, sometimes violent, sometimes deceitful, often touching. What emerges is a portrait and analysis of human activity and motivation which is a template for the understanding of passions and intentions in the workings of larger organisations, their weaknesses and strengths. As the author writes: the students of today will be the parents and leaders of tomorrow – the cycle continues; a theme of all times; a book for everyone.



http://www.seagbor.eu/

Aicha de Bah-Diallo: Politikwissenschaftlerin "Besonders liegt mir die berufliche Integration von ausländischen Studierenden am Herzen"

Although its an open secret that every third child below 6yrs in Germany is of migrant background (Stadtisches Bundesamt Sept. 2011) it is a common practice that migrants are hardly present in discussions concerning their sociopolitical situation. Aicha de Bah-Diallo is a young woman who goes out of her way despite challenges which present from being a mother and a career woman, to make a difference. In her own words "coming from a politically active family in Guinea, I learned as a child from my mum what it means to be there for others.." A sister in Germany had the opportunity to speak to this inspiring woman (in German):



A sister in Germany: Wer ist Aicha de Bah-Diallo?

Aicha:  Ich habe Politikwissenschaft und Soziologie an der Johann-Wolfgang- Goethe Universität Frankfurt am Main studiert. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich definiere mich als berufstätige Mutter, die sich neben Ihrer Arbeit und Familie sich in den Bereichen Migration und Entwicklungspolitik engagiert. Besonders liegt mir die berufliche Integration von ausländischen Studierenden am Herzen.

A sister in Germany: Wie lange leben Sie schon in Deutchland?

Aicha: Ich bin seit sechszehn Jahren in Deutschland. Ich kam 1995 zum Studieren und blieb aus eigenem Wunsch. Seitdem lebe ich in Frankfurt am Main mit meiner Familie.


A sister in Germany: Können Sie ihre bisherige schulische und berufliche Entwicklung in Deutschland für unsere Leser kurz zusammenfassen?

Aicha: Es war ein langer Weg. Ich habe mich schon während des Studiums politisch engagiert und für diverse Vereine ehrenamtlich gearbeitet. Ich hatte eigentlich immer zwei Jobs. Den einen um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren und den zweiten um mich beruflich weiter zu entwickeln.
Mir war es vom Anfang an klar, dass ich immer mehr leisten musste, wenn ich beruflich weiterkommen möchte.  Ich habe neben dem Studium diverse Kurse, um mich Inhaltlich weiterzubilden und auch weitere Sprachkurse um meine Deutschkenntnisse zu verbessern, gemacht. Ich war  im Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Hessen (STUBE Hessen) ist ein Projekt des World University Service (WUS) und bei der ESG in dem Forum Nord- Süd sehr aktiv. Ich habe Glück gehabt und konnte nach dem Studium eine Einstellung in einem Verein für die Integration von Flüchtlingen arbeiten.
Danach habe ich als Team Assistentin gearbeitet, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig für einen Verein, der sich gegen Genitalverstümmelung in Afrika (FORWARD- Germany) engagiert gearbeitet.  Am Ende meines Vertrages machte ich ein einjähriges Mentoring beim Verein Berami e.V. und bekam anschließend eine Stelle beim Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. (VbFF).
Ich bin seit August dieses Jahres beim Institut für berufliche Bildung,  Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik INBAS GmbH angestellt.

A sister in German: Ihrer Meinung nach was ist die größte Herausforderung für Migranten in Deutschland, insbesondere für Studenten mit Migrationshintergrund ?

Aicha: Die größte  Herausforderung ist das Studium neben den täglichen Problemen (Heimweh, Geldsorgen, Job) zu bewältigen. Danach die erste Arbeitsstelle zu finden. Man wird oft abgelehnt, wenn man sich für eine Stelle bewirbt.  Wir bekommen aber nicht gesagt woran es liegt. Alle wollen junge Menschen mit mehreren Praktika sowie mit Ausland- und Berufserfahrung. Ausländische  Studierende  haben es schwer, weil sie arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren und können oft keine Praktika absolvieren und keine  Auslandsreisen unternehmen, weil sie sich das nicht leisten können. 

A sister in Germany: Sie engagieren sich ehrenamtlich seit Jahren im Bereich Integration, Bildung und Entwicklungspolitik. Was war ausschlaggebend für diesen Schritt.

 Aicha: Ich habe dieses Engagement von Zuhause bekommen. Meine Familie ist in Guinea sehr politisch aktiv. Meine Mutter hat die Lehrergewerkschaft mitgegründet. Ich habe schon als Kind beobachtet, wie sie sich um andere gekümmert hat. Sie hat Menschen Ratschläge gegeben, ermutigt, anderen geholfen ihre Kinder eine Ausbildungsplatz zu bekommen.  Ich arbeite hart aber ich habe auch viel Glück. Ich konnte mein Studium durchziehen, weil ich ein Stipendium  der ESG hatte. Ich habe gleich nach dem Studium eine Arbeitsstelle gefunden. Ich habe viele Leute, die mich unterstützen und ermutigen. Ich möchte auch für andere da sein.  Ich bekomme viele Informationen, die ich gerne weitergebe, um andere zu helfen.

A sister in Germany:Wie ist die Resonanz insgesamt und Spezial von Migranten auf Ihre Arbeit?

Aicha: Die Resonanz ist sehr gut. Es gibt ein Vertrauensverhältnis zwischen vielen Studenten und mir. Manche fragen mich um einen Rat, wenn es darum geht sich zu bewerben oder wo Sie Informationen zu allem möglichen finden  können. Ich habe eine Homepage www.aichabah.com, wo man sich informieren kann. Ich werde bald Bewerbungstipps und Adressen von Organisationen auf der Homepage stellen, damit jeder an die Informationen kommen kann.

A sister in Germany: Erfahrungsgemäß welche Hürden begegnen ausländischem Studierenden am meisten?

Aicha: Sie sind durch den Aufenthaltstatus stark verhindert, weil sie dadurch nur bedingt arbeiten können. Besonders Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika müssen bangen bevor sie ein Wohnheimplatz bekommt. Zudem sind sie nicht gut informiert und auch nicht sehr  gut vernetzt.

A sister in Germany: Was kann dagegen unternommen werden?

Aicha: Es muss eine Lobby für ausländische Studierende geben. Organisationen wie die Evangelische Studierende Gemeinde (ESG), Katholische Studierende Gemeinde (KHG), Stube- Hessen sowie das akademisches Ausländeramt unterstützen Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika.  Es fehlt an Vorbilder. Es sollte ein Mentoringprogramm geben, das Studierende hilft sich am Anfang zu orientieren.

A sister in Germany: Sie haben seit kurzem eine neue Anstellung. Wollen Sie unseren Lesern etwas zu Ihren neuen Position und Aufgaben mitteilen?

Aicha: Ich bin seit Anfang August als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik tätig. Ich arbeite im Projekt:
Potenziale nutzen- Regionale interkulturelle Kooperation für die betriebliche Ausbildung
Das Projekt hat zum Ziel, die Beteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der betrieblichen Berufsausbildung zu erhöhen. Es geht darum Strukturen zu schaffen und Netzwerke in einigen hessischen Landkreisen zu etablieren, damit junge Menschen mit Migrationshintergrund eine Lobby bekommen. Wir werden   mit Migrantenorganisationen, Eltern von Jugendlichen mit Migrationen, Betrieben, Schulen und mehr zusammenbringen und gemeinsam mit Ihnen eine Strategie zur Erreichung unseres Ziels entwickeln.

A sister in Germany:Wie ist das Gefühl auf der anderen Seite vom Tisch zu sitzen?

Aicha: Ich habe den Eindruck, dass Ich auf einem guten Weg zu meinen Zielen bin.  Ich bin ganz stolz auf mich. Ich arbeite sehr hart. Ich habe kaum Freizeit und muss viele organisieren, um Familie, Arbeit, soziales Engagement und Weiterbildung unter einem Hut zu bringen.Aber es ist erschreckend zu merken, dass ich immer die einzige Migrantin und immer die einzige Afrikanerin in Diskussionen, in denen es um Migranten geht. Aber ich bin noch am Anfang. Ich möchte noch so vieles erreichen und so viel verändern.


A sister in Germany: Einige ermutigende Worte ausländische Studierende?

Aicha: Man muss an sich glauben und sich nicht entmutigen lassen oder sich in Schubladen stecken lassen.  Egal was man macht, man muss das Beste von sich geben.  Die Tatsache, dass man nicht hier geboren ist oder nicht perfekt Deutsch spricht, sollte die berufliche Perspektive nicht beeinflussen.

A sister in Germany:Welche drei Worte beschreiben am besten die positive Entwicklung der aktuellen Integrationspolitik?

Aicha: Zuwanderungsland (Deutschland ist ein Zuwanderungsland)
Demografischer Wandel  (jedes dritte Kind in Deutschland hat einen Migrationshintergrund)
Willkommenskultur.  (Deutschland muss die Zuwanderer willkommen heißen)

A sister in Germay: Und drei Bereiche, die dringend angesprochen werden um die Integrationspolitik zu verbessen.

Aicha: Die Rolle der Eltern und der Migrantenselbstorganisation in dem Integrationsprozess in Deutschland.
Der Zugang von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an einer dualen bzw. betrieblichen Ausbildung
Die berufliche Integration von Studierenden mit Migationshintergrund in dem deutschen Arbeitsmarkt .

A sister in Germany: Danke Aicha
Aicha: Ich habe zu danken